Entstehung

Entstehung der INFOBEST Kehl/Strasbourg

Zwischen Vogesen und Schwarzwald gelegen, gehört das Gebiet am mittleren Oberrhein zu den interessantesten Grenzregionen Europas.

Mit der Verwirklichung des Binnenmarktes sind die Grenzkontrollen entfallen. Die Freizügigkeit bei der Wahl des Wohn- und Arbeitsplatzes, der freie Fluss von Waren, Kapital und Dienstleistungen sowie das länderübergreifende soziale Netz eröffnen neue Perspektiven und Möglichkeiten. Die in den Grenzregionen Europas lebenden Menschen profitieren unmittelbar von diesen Neuerungen.

Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Grenzbewohner entgegenzukommen, wechselseitig Kenntnisse über Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft zu vermitteln, regionale Initiativen zu fördern und insgesamt zu einem besseren gegenseitigen Verständnis beizutragen, wurde 1993 die Informations- und Beratungsstelle für grenzüberschreitende Fragen INFOBEST Kehl-Strasbourg geschaffen.

Entsprechend der Absicht der sieben öffentlichen Gründungspartner, ein Gemeinschaftsprojekt einzurichten, das die Informations- und Beratungsbedürfnisse in der gesamten Grenzregion befriedigt, erfolgte die Finanzierung der INFOBEST von 1993 bis 1998 durch die deutschen und französischen Träger unter Beteiligung der Europäischen Union über INTERREG I und INTERREG II.

Seit 1999 und nach Ende der europäischen Finanzierung, haben die Partner ihr Engagement für INFOBEST erneuert und übernehmen 100% des Haushalts. So wird die INFOBEST Kehl/ Strasbourg ausschließlich aus öffentlichen deutsch- französischen Geldern finanziert (siehe Liste der Kofinanzierungspartner).

Seit 2003 arbeitet die INFOBEST Kehl/Strasbourg verstärkt mit Euro-Info-Verbraucher e.V., dem Euro-Institut und dem Gemeinsamen Sekretariat der Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz im „Kompetenzzentrum für grenzüberschreitende und europäische Fragen"  zusammen.