Die Entwicklung der grenzüberschreitende Zusammenarbeit 2

Die Entwicklung der grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein

1991 - 1999


10/01/1991

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung des PAMINA-Büros im Alten Zollhaus von Lauterbourg. Das PAMINA Büro ist die erste deutsch-französische Informations- und Beratungsstelle für grenzüberschreitende Fragen am Oberrhein und mit je einem Vertreter aus der Südpfalz, der Region Mittlerer Oberrhein und dem Nordelsass sowie mit zwei Assistentinnen besetzt.
Heute ist das Büro unter dem Namen INFOBEST PAMINA Anlaufstelle für Bürger, Unternehmen, private und öffentliche Einrichtungen in allen grenzüberschreitenden Fragen.

ab 1992

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsame Tagung der beiden Regionalausschüsse als
"Deutsch-Französisch-Schweizerische Oberrheinkonferenz"

Zuarbeit über Arbeitsgruppen:

- AG "Umwelt"
- AG "Regionale Verkehrspolitik"
- AG "Raumordnung"
- AG "Regionale Wirtschaftspolitik"
- AG "Drogen"
- AG "Kultur"
- AG "Erziehung und Bildung"
- AG "Gesundheit"

sowie eine Vielzahl von Expertenausschüssen, z.B. EA Nahverkehr.

 

22/09/1992

 

 

 

Konstituierung des Begleitausschusses für das INTERREG I Programm PAMINA (1990–1993), für das von der EU-Kommission Fördermittel in Höhe von 3.842 Mio. ECU bereitgestellt wurden.

 

03-04/12/92

 

Vierter Dreiländer-Kongress "Wirtschaft am Oberrhein" in Karlsruhe

1993

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis zum Ablauf der Antragsfrist am 31.12.1993 konnte der trinationale Begleitende Ausschuss INTERREG I Oberrhein Mitte-Süd 39 grenzüberschreitende Projekte (davon 22 mit Schweizer Beteiligung) mit einem Fördervolumen von 9,4 Mio Euro und einem Gesamtfinanzierungsaufwand von rd. 21,4 Mio Euro bewilligen. Daran ist ablesbar, dass das INTERREG-Programm einen beachtlichen Impuls gesetzt und eine spürbare Dynamisierung der bereits über 20 Jahre währenden institutionalisierten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Gang gebracht hat.

01/07/1993

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung der Informations- und Beratungsstelle INFOBEST PALMRAIN
Die erste trinationale Gemeinschaftseinrichtung hat Ihren Sitz in der ehemaligen deutsch-französischen Zollanlage an der Palmrainbrücke zwischen Weil am Rhein und Huningue/Village-Neuf. Je ein deutscher, französischer und schweizer Mitarbeiter sowie eine Assistentin arbeiten in der Informations- und Beratungsstelle für grenzüberschreitende Fragen Oberrhein Süd. INFOBEST ist Anlaufstelle für Bürger, Vereine, Unternehmen und Verwaltung.

 13/07/1993

 

 

 

 

 

 

 

Gründung von Euro-Info-Verbraucher e.V., eine deutsch-französische Informations- und Beratungsstelle im Dienste des europäischen Verbrauchers, im Zuge der Einführung des Europäischen Binnenmarktes auf Initiative zweier Verbraucherschutzorganisationen: der französischen Chambre de Consommation d’Alsace in Straßburg und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V. in Stuttgart. Der in Kehl angesiedelte Verein verfolgt gemeinnützige Zwecke und wird von öffentlichen Stellen in Deutschland und Frankreich sowie von der Europäischen Union finanziell unterstützt.

 

06/11/1993

 

 

Eröffnung der binationalen INFOBEST Kehl/Strasbourg in der Villa Rehfus in Kehl am Rhein.

27/01/1995

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konstituierende Sitzung des „Regiorates“, der später in Rat der RegioTriRhena umbenannt wurde. Er ist eine freiwillige grenzüberschreitende Arbeitsgemeinschaft unterhalb der Ebene der Oberrheinkonferenz und versteht sich als dessen kommunales Gegenstück und Ergänzung. Ihm gehören Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Institutionen und Organisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie weitere Vertreter lokaler und regionaler grenzüberschreitender Interessen an. Als Bündelungsinstanz für die Kooperationsräume der drei Regiogesellschaften (Freiburger Regio-Gesellschaft/Regio du Haut-Rhin/Regio Basiliensis) will er den seit März 1997 RegioTriRhena genannten südlichen Teilraum am Oberrhein zwischen Colmar, Freiburg, Basel und Mulhouse vertreten. Ziel war die Schaffung eines eigenen Forums zur Entwicklung grenzüberschreitender Ideen, Initiativen und Projekte sowie das Aufgreifen grenzüberschreitender Probleme und der Beitrag zu deren Lösung.
Das Sekretariat des Rates der RegioTriRhena, wurde Ende 2007 aufgelöst und wird heute geschäftsführend von der Regio Basiliensis weiterverwaltet.

12/07/1995

 

 

 

Konstituierende Sitzung des Begleitenden Ausschusses INTERREG II Oberrhein Mitte-Süd als regionale Entscheidungsinstanz für die Bezuschussung grenzüberschreitender Projekte 1995-1999.

05/09/1995

 

 

Konstituierende Sitzung des Begleitenden Ausschusses INTERREG II PAMINA (1994-1999)

09-10/11/95

 

 

Fünfter Dreiländer-Kongress "Jugend-Bildung-Beruf - Zukunftschancen der Jugend am Oberrhein" in Strasbourg

23/01/1996

 

 

 

 

Unterzeichnung des "Karlsruher Übereinkommens" über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Gebietskörperschaften und örtlichen öffentlichen Stellen (Deutschland/Frankreich/Schweiz/Luxemburg) Das Abkommen ist am 1.9.1997 in Kraft getreten.

06/03/1996

 

 

 

 

 

 

 

 

Einweihung des Gemeinsamen Sekretariates der Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz in der Villa Rehfus in Kehl am Rhein. Das Oberrheinsekretariat bereitet die Plenarsitzungen der Oberrheinkonferenz vor und sichert die Umsetzung und den Vollzug ihrer Beschlüsse. Es ist in ständigem Kontakt mit den Arbeitsgruppen und Expertenausschüssen der Oberrheinkonferenz und kümmert sich um die Kontakte mit den anderen Akteuren der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Eine wichtige Aufgabe ist die Information der Öffentlichkeit über die Arbeit der Oberrheinkonferenz.

10/06/96

 

 

 

 

 

Eröffnung der binationalen INFOBEST Vogelgrun/Breisach am ehemaligen deutsch-französischen Zollübergang. Zusammen mit ihren Schwestereinrichtungen (INFOBEST PAMINA in Lauterbourg, INFOBEST Kehl/Strasbourg, INFOBEST PALMRAIN) bildet sie das oberrheinische INFOBEST-Netzwerk.

18/04/1997

 

 

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur Bildung der Arbeitsgemeinschaft PAMINA.

 

13-14/11/97

 

 

Sechster Dreiländer-Kongress "Handwerk und Gewerbe am Oberrhein" in Basel.

16/12/1997

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gründung des "Oberrheinrates" in Baden-Baden, der den Exekutivorganen als politische Repräsentanz der Bevölkerung gegenübersteht. Der Oberrheinrat bezieht sich in der Gebietskulisse auf das gesamte Mandatsgebiet der Oberrheinkonferenz und findet seine teilräumliche Gliederung und Zuordnung über die regionalen Arbeitsgruppen (RegioTriRhena/PAMINA/Centre).

Die im Oberrheinrat zusammengeschlossenen Gewählten wollen als Beratungs- und Koordinierungsorgan
- den Austausch auf dem Gebiet der politischen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit fördern und vertiefen
- Initiativen für gemeinsame grenzüberschreitende Projekte regionaler und kommunaler Art entwickeln
- eine harmonische und kohärente Entwicklung der oberrheinischen Gebiete fördern und unterstützen
- die Aktivitäten der Oberrheinkonferenz hinsichtlich der Ziele und Massnahmen begleiten.

11/03/1999

 

 

Gründung des gemeinsamen Zentrums der deutsch-französischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Offenburg.

10/06/1999

 

 

 

 

 

 

Gründung der Arbeitsgemeinschaft Centre für den Bereich zwischen den Landkreisen Ortenau und Emmendingen auf deutscher Seite und den Arrondissements Strasbourg-Ville, Strasbourg-Campagne, Molsheim und Sélestat/Erstein auf französischer Seite als Ergänzung zu den bereits bestehenden grenzüberschreitenden Arbeitsgemeinschaften RegioTriRhena im Süden und PAMINA im Norden des oberrheinischen Kooperationsgebietes.

15/10/1999

 

 

 

 

 

10 Jahre nach der Unterzeichnung der Gemeinsamen Willenserklärung wird der Erfolg des INTERREG Programms Oberrhein-Mitte Süd in einem Festakt in Kehl gewürdigt. Über 90 grenzüberschreitende Projekte mit einem EU-Fördervolumen von rund 26,5 Mio Euro wurden im Rahmen des INTERREG II Programms Oberrhein Mitte-Süd verwirklicht.

26/11/1999

 

 

 

Siebter Dreiländer-Kongress Raumordnung am Oberrhein „Perspektiven ohne Grenzen“ in Neustadt an der Weinstrasse.
Unterzeichnung der Raumordnungscharta Oberrhein 21.



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