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Leiharbeitnehmer, Steuern

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Leiharbeitnehmer (Art. 13 Abs. 6)

Leiharbeitnehmer versteuern ihr Einkommen im Beschäftigungsland; dem Ansässigkeitsstaat steht aber ebenfalls ein Besteuerungsrecht zu. Die Grenzgängerregelung des Art. 13 Abs. 5 DBA D/F ist jedoch vorrangig. Wann Leiharbeit vorliegt richtet sich nach nationalem Recht.

Die Doppelbesteuerung wird wie folgt vermieden:

Bei Leiharbeitnehmern, die in Deutschland ansässig sind: die französische Steuer, die auf die französischen Leiharbeitnehmereinkünfte erhoben wird, wird auf die deutsche Steuer angerechnet (Art. 20 I c DBA D/F).

Leiharbeitnehmer, die in Frankreich ansässig sind, haben, sofern Ihre Einkünfte in Deutschland besteuert wurden, und sie nicht die Grenzgänger-Voraussetzungen erfüllen, einen Anspruch auf einen Anrechnungsbetrag bei der französischen Steuer,  gemäß Art. 20 II bb DBA D/F. 

Kann der in Frankreich ansässige Grenzgänger am Ende des Jahres allerdings nachweisen, dass er die Grenzgängereigenschaften erfüllt hat, kann er die in Deutschland bezahlte Lohnsteuer zurückfordern. Hierzu ist unter anderem das Formular Nr. 5011a beim deutschen Finanzamt vorzulegen. Die Einkünfte sind dann vollständig in Frankreich zu versteuern.

Zuletzt geändert am 25.09.2015

Leiharbeitnehmer

Für Leiharbeitnehmer gibt es im DBA D/CH keine Besonderheiten. Es gelten also grundsätzlich die allgemeinen (bereits dargelegten) Regelungen.

Zuletzt geändert am 25.09.2015