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Immobilien, unbewegliches Vermögen: Besteuerung

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Bien immobilier, fiscal

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Direkte Steuern

Direkte Steuern im grenzüberschreitenden Kontext

Beim Thema Steuern bestehen in vielen Bereichen keine EU-Regelungen. Vielmehr gelten hier oftmals bilaterale Vereinbarungen (Doppelbesteuerungsabkommen) zwischen den einzelnen Ländern, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden.

Wo muss ich welche ausländischen Einkünfte versteuern? Die drei Doppelbesteuerungsabkommen am Oberrhein

Im Oberrheingebiet finden gleich 3 Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) Anwendung: für grenzüberschreitende Sachverhalte,

  • die Deutschland und Frankreich betreffen, das Deutsch-Französische DBA;
  • die Deutschland und die Schweiz betreffen, das Deutsch-Schweizerische DBA;
  • die Frankreich und die Schweiz betreffen, das Französisch-Schweizerische DBA.

Mehr zum Thema

Zuletzt geändert am 04.08.2016

Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen, z.B. Immobilieneinkünfte (Art. 3 DBA Deutschland Frankreich)

Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen sind grundsätzlich in dem Staat zu versteuern, in dem sich die zugrunde liegende Immobilie befindet (sogenanntes „Belegenheitsprinzip“).

Zu den Einkünften aus unbeweglichem Vermögen zählen insbesondere die Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung, Verkauf eines Grundstücks und Nießbrauch. Was im Einzelnen zu den Einkünften aus unbeweglichem Vermögen zählt, bestimmt sich jeweils nach nationalem Recht.

So fallen in Deutschland insbesondere auch die Einnahmen aus geschlossenen Immobilienfonds, in Frankreich insbesondere auch die Einnahmen einer Société civile immobilière (SCI) und einer Société immobilière de copropriété darunter.

Zuletzt geändert am 04.08.2016

Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen, z.B. Immobilieneinkünfte (Art. 6 DBA Deutschland-Schweiz)

Unbewegliches Vermögen (Art. 22) und Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen (Art. 6) sind grundsätzlich in dem Staat zu versteuern, in dem sich die zugrunde liegende Immobilie befindet (Belegenheitsprinzip).
Zu den Einkünften aus unbeweglichem Vermögen zählen insbesondere die Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung und Verkauf eines Grundstücks. Was im Einzelnen zu den Einkünften aus unbeweglichem Vermögen zählt, bestimmt sich jeweils nach dem nationalen Recht des Belegenheitsstaates.

Zuletzt geändert am 04.08.2016

Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen, z.B. Immobilieneinkünfte (Art. 24 und Art 6 DBA Frankreich Schweiz)

Unbewegliches Vermögen (Art. 24) und Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen (Art. 6) sind grundsätzlich in dem Staat zu versteuern, in dem die zugrunde liegende Immobilie liegt (Belegenheitsprinzip).

Zu den Einkünften aus unbeweglichem Vermögen zählen insbesondere die Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung und Verkauf eines Grundstücks oder einer Immobilie. Was im Einzelnen zu den Einkünften aus unbeweglichem Vermögen zählt, bestimmt sich jeweils nach dem nationalen Recht des Belegenheitsstaates.

Zuletzt geändert am 04.08.2016