Navigation

Studieren in Deutschland

In Deutschland hat ein Student für sein Studium die Wahl zwischen den Universitäten und den Hochschulen. Darüber hinaus gibt es Kunst- und Musikhochschulen. Die meisten dieser Einrichtungen sind öffentlich und werden von den Ländern finanziert. Die Studiengebühren, welche manche Bundesländer eingeführt hatten, wurden bis auf Ausnahmefälle (z. B. bei einem Langzeit-, Fern- oder Zweitstudium) wieder abgeschafft. Daneben gibt es in Deutschland nur eine kleine Anzahl an Privatuniversitäten, die unterschiedlich hohe Kosten von ihren Studierenden fordern. Darüber hinaus kann man an einer Berufsakademie (BA) oder an einer Dualen Hochschule studieren, bei der man einen Ausbildungs- oder Praktikumsvertrag mit einem kooperierenden Unternehmen abschließt, um dann in der Regel drei Jahre lang abwechselnd an der BA bzw. Dualen Hochschule und in einem Unternehmen eine Ausbildung bzw. einen Studienabschluss zu erlangen.

Das deutsche Hochschulsystem hat sich größtenteils den europäischen Bedingungen angepasst und im Rahmen des Bologna-Prozesses die Studiengänge reformiert. Anstelle des Diploms und Magisters werden nun zumeist Bachelor- und Masterabschlüsse verliehen. Ausnahmen hiervon bilden die verschiedenen traditionellen Staatsexamens-Studiengänge der Lehrämter sowie die Fächer Jura und Medizin (allerdings gibt es auch hier teilweise bereits Bachelor- und Masterstudiengänge).

Weitere Informationen:

Zuletzt geändert am 18.12.2015

Studieren in Frankreich

In Frankreich umfasst das Hochschulwesen die Universitäten, die Grandes Écoles und Instituts Universitaires de Technologie (relativ selbständige Einheiten der staatlichen Universitäten) sowie die Kunst-, Musik- und Architekturhochschulen.

Die Besonderheit Frankreichs sind die Grandes Écoles, die Eliteuniversitäten, die meist auf eine oder wenige Fachrichtungen spezialisiert sind und für deren Aufnahme der erfolgreiche Abschluss einer Classes Préparatoires aux Grandes Ecoles (CPGE oder kurz „Prépa“) erforderlich ist. Deren Zugang ist wiederum von der Abiturnote abhängig. Nach Abschluss der „Prépa“ nehmen die Schüler an schriftlichen Aufnahmeprüfungen der Hochschulen ihrer gewählten Spezialität teil: entweder für die Écoles de commerce et de gestion (Wirtschafts- und Managementhochschulen), Écoles d'ingénieurs (Ingenieurhochschulen) oder Écoles normales supérieures (Hochschulen für Lehrkräfte).

An den Universitäten gibt es hingegen keine Auswahlverfahren. Sie bieten allgemeine Abschlüsse sowie berufliche Abschlüsse an. Im Zuge des Bologna-Prozesses, in Frankreich Licence-master-doctorat (LMD, Bachelor-Master-Promotion) genannt, ist auch das französische Hochschulsystem umstrukturiert worden.

Weitere Informationen

Zuletzt geändert am 18.12.2015

Studieren in der Schweiz

Das schweizerische Bildungssystem bietet auf der Tertiärstufe eine breite Palette von Ausbildungsgängen an, die an einer Hochschule oder im Rahmen der höheren Berufsbildung absolviert werden können.

Je nach Hochschultyp bieten die Hochschulen verschiedene akademische oder praxisorientierte Studiengänge an. Die Zulassung erfolgt je nach Hochschule in der Regel durch einen gymnasialen Maturitätsausweis oder durch ein eidgenössisches Berufsmaturitätszeugnis (andere Zulassungen sind möglich).
Die Schweiz hat folgende Hochschulen:

  • universitäre Hochschulen: kantonale Universitäten und Eidgenössische Technische Hochschulen (ETH)
  • Fachhochschulen
  • Pädagogische Hochschulen

In der Schweiz gibt es zwölf anerkannte universitäre Hochschulen: zehn kantonale Universitäten und zwei Eidgenössische Technische Hochschulen (ETH). Die universitären Hochschulen sind die traditionellen akademischen Hochschulen und betreiben vor allem Grundlagenforschung – im Gegensatz zu den Fachhochschulen mit vorwiegend anwendungsorientierter Forschung.

Die Universitäten in Basel, Bern, Luzern, St. Gallen und in Zürich sowie die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) sind in der deutschsprachigen Schweiz angesiedelt. Die Universität Freiburg befindet sich im zweisprachigen Kanton Freiburg (französisch und deutsch). In der französischsprachigen Schweiz sind die Universitäten Genf, Lausanne und Neuenburg sowie die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) angesiedelt. Im italienischsprachigen Kanton Tessin befindet sich die Università della Svizzera italiana (Lugano).

Die universitären Hochschulen bieten ein breites Spektrum an Studiengängen an. Im Zusammenhang mit der Schaffung eines gemeinsamen europäischen Bildungsraums ist an den Schweizer universitären Hochschulen ab 2001 das zweistufige Studienmodell nach Bologna mit Bachelor- und Masterabschlüssen eingeführt worden. Seit dem Herbstsemester 2007/2008 nehmen sämtliche Studienanfängerinnen und Studienanfänger an universitären Hochschulen ihr Studium in einem Bachelorprogramm auf.

Weitere Informationen:

Zuletzt geändert am 18.12.2015

Studieren am Oberrhein

Am Oberrhein gibt es eine lange Tradition der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Hochschulen. Im Jahr 1989 haben sich die Universitäten der Oberrheinregion zu einem trinationalen Universitätsnetzwerk zusammengeschlossen: die Europäische Konföderation der Oberrheinischen Universitäten (EUCOR). Jeder EUCOR-Studierende kann an den deutschen, schweizerischen bzw. französischen Partneruniversitäten Lehrveranstaltungen besuchen und die Bibliothek nutzen, ohne zusätzliche Einschreibegebühren zu bezahlen. Die Partneruniversitäten haben untereinander grenzüberschreitende Kooperationsabkommen in den Bereichen Lehre und Forschung abgeschlossen, um ihre Kompetenzen und Kenntnisse gemeinsam zu nutzen und somit sowohl den Studenten und den Lehrenden als auch den Forschern ein reichhaltiges Angebot bieten zu können. Diese Kooperation umfasst den einfachen Austausch, die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen sowie die Einrichtung von gemeinsamen Lehr- und Forschungsprojekten.

Eucor, Der Europäische Campus
Koordinierungsstelle
8 rue des Écrivains
F-67000 Strasbourg
Tel.: +33 (0)3 68 85 82 95
E-Mail: info@eucor-uni.org
http://www.eucor-uni.org/de

Darüber hinaus fasst die „Säule Wissenschaft“ der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) alle Hochschul- und Forschungseinrichtungen der Region zusammen, mit dem Ziel das Oberrheingebiet zu einer führenden Forschungsregion auszubauen. Hierfür werden zahlreiche bi- und trinationale Studiengänge angeboten, welche es Studenten der Region ermöglichen sollen, gleichzeitig Studienabschlüsse in Frankreich, Deutschland und der Schweiz zu erzielen und sich somit für die Arbeitsmärkte dieser drei Länder zu qualifizieren.

Weitere Informationen:

Zuletzt geändert am 18.12.2015

Hilfreiche Adressen zum Auslandsstudium und -praktikum

Sie möchten auf der anderen Seite des Rheins studieren oder ein Praktikum machen? Folgende Adressen könnten für Sie interessant sein:

Das Deutsch-französische Jugendwerk (DFJW)

Das Deutsch-französische Jugendwerk (DFJW) bietet Informationen zum Auslandstudium oder -praktikum und zur Unterkunftssuche. Außerdem können Sie sich dort um ein Stipendium bewerben.


Das Deutsch-Französische Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung

Das Deutsch-Französische Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung (DFS) unterstützt und berät bei Auslandaufenthalten, die im beruflichen Rahmen oder im Rahmen einer Ausbildung stattfinden. Es bietet ebenfalls Hilfe bei der Überwindung von Sprachbarrieren.


http://www.dfs-sfa.org

 

 

Die Französisches Studentenwerke

Die Französisches Studentenwerke – CNOUS / CROUS / CLOUS bieten unter anderem Hilfestellung bei der Suche nach Unterkünften, Restaurants, Kultur- und Freizeitangeboten, sowie bei Fragen zu Finanzierungsmöglichkeiten. Europäische Studenten können dort einen Antrag auf ein Stipendium, das nach sozialen Kriterien vergeben wird, stellen.

Die Deutschen Studentenwerke

Die Deutschen Studentenwerke fördern soziale, wirtschaftliche und kulturelle Belange deutscher Studenten. Sie bieten unter anderem Unterstützung bei der Unterkunftssuche und helfen bei konkreten Fragen vor Ort. Außerdem tragen sie zum Austausch zwischen den Universitäten, sowie zum Erhalt und Aufbau von Partnerschaften und Austauschprogrammen innerhalb der EU bei.

  • Eine Liste mit den bundesweit 58 Studentenwerken in Deutschland finden Sie hier.

Campus France

Campus France ist eine nationale Agentur, die das französische Hochschulsystem im Ausland bewirbt. Dort bekommen Sie Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Studium in Frankreich und nach Möglichkeiten zur Studienfinanzierung. Die deutsche Kontaktstelle hat ihren Sitz im Institut français in Berlin, außerdem gibt es eine Beratungsstelle im Institut français in Stuttgart.

 

 

Die Deutsch-Französische Hochschule

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) ist ein Zusammenschluss von deutschen und französischen Partnerhochschulen. Dadurch soll der Austausch zwischen den Hochschulen beider Länder in den Bereichen Lehre und Forschung gefördert werden.


 

 

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD): Sie sind deutscher Student und möchten Ihr Studium oder einen Teil Ihres Studiums im Ausland fortsetzen? Ein Besuch auf der Homepage des DAAD könnte sich lohnen. Der DAAD wurde 1925 gegründet und ist die deutschlandweit größte Einrichtung zur Förderung des internationalen Austauschs von Studenten und Wissenschaftlern. Die Internetseite des DAAD bietet Informationen zu Studienmöglichkeiten im Ausland, der Vergabe von Stipendien sowie Finanzierungsmöglichkeiten.


http://www.daad.de/de

 

 

Frankreichstipendium

Sie sind ausländischer Student in Frankreich? Hier finden Sie Finanzierungsmöglichkeiten für Ihr Studium.

 

 

Réseau Information Jeunesse Alsace

 Das Réseau Information Jeunesse Alsace (Jugendnetzwerk im Elsass) bietet Informationen zu Ausbildung, Studium und Arbeit, Freizeitangeboten sowie Unterkünften.

 

 

Schweiz

Unter den folgenden Links finden Sie diverse Informationen zur Möglichkeit eines Auslandsstudiums:

Webseite des Schweizerischen Dienstleistungszentrums Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB:

Webseite der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen:

Webseite der Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit:

 

 

Zuletzt geändert am 06.08.2018