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Entschädigung für Erwerbsausfall bei Maßnahmen gegen das Coronavirus

Der Bundesrat hat seit dem 20. März 2020 eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um die wirtschaftlichen Folgen der weiteren Verbreitung des Coronavirus für die betroffenen Unternehmen und Arbeitnehmenden abzufedern. Die Auszahlung der Entschädigung für den Erwerbsausfall wegen der Coronakrise läuft über die AHV-Ausgleichskassen. Aktualisierte Informationen werden laufend und so früh als möglich auf der Internetseite des BSV aufgeschaltet und von den Ausgleichskassen zur Verfügung gestellt. Ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz muss bis spätestens 16. September 2020 geltend gemacht werden.

Wer hat Anrecht auf eine Entschädigung?

  • Eltern mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist;
  • Personen, die wegen einer Quarantänemaßnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen;
  • Selbstständigerwerbende, die wegen den Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus einen Erwerbsausfall erleiden;
  • Selbstständigerwerbende Künstlerinnen und Künstler, deren Engagements wegen den Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus annulliert wurden oder die einen eigenen Anlass absagen mussten.

Erhalten auch Grenzgängerinnen und Grenzgänger diese Entschädigung?

Für Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die in der Schweiz arbeiten, gelten die gleichen Rechte und Anspruchsvoraussetzungen. Sind sie durch andere Gründe an der Arbeit verhindert, beispielsweise durch eine Grenzschließung, haben sie hingegen keinen Anspruch auf die vorliegende Entschädigung.

Weitere Informationen

Zuletzt geändert am 23.08.2020

Krankheit und Pflege

In welchem Land Sie sich krankenversichern müssen, richtet sich danach, welchem Sozialversicherungsrecht Sie unterstehen. In diesem Land müssen nach den jeweils geltenden nationalen Vorschriften Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden. Außerdem müssen Sie sich grundsätzlich auch in diesem Land krankenversichern.

Eine Ausnahme von diesem Grundsatz ist das sogenannte Optionsrecht für Grenzgängerinnen und Grenzgänger in die Schweiz.

Informationen dazu, welches Sozialversicherungsrecht anwendbar ist, finden Sie oben in der Rubrik Sozialversicherung - Einleitung.

Mehr zum Thema

Zuletzt geändert am 28.06.2021

Sozialversicherung

Im Falle von Arbeitslosigkeit gilt die Regelung der deutschen gesetzlichen Sozialversicherung hinsichtlich der Kranken- und Pflegeversicherung sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch der Rentenversicherung. Wenn Sie im Jahr vor dem Beginn der Arbeitslosengeldzahlung rentenversicherungspflichtig waren, entrichtet die Agentur für Arbeit während der Dauer des Leistungsbezuges die Pflichtbeiträge an den zuständigen Rentenversicherungsträger.

Als Leistungsempfänger sind Sie auch bei Unfällen versichert, wenn Sie auf dem Weg zur Agentur für Arbeit oder auf deren Anweisung zu anderen Stellen sind (zum Beispiel für einen Arztbesuch oder ein Bewerbungsgespräch). Im Falle eines Unfalles müssen Sie diesen unverzüglich der Agentur für Arbeit melden.

Zuletzt geändert am 10.05.2021

Sozialversicherung

Im Falle der Arbeitslosigkeit gilt das französische Sozialversicherungssystem hinsichtlich der Kranken- und Rentenversicherung.

Unabhängig vom Status (Bezug von Arbeitslosengeld oder nicht) sind Arbeitssuchende in Frankreich in der gesetzlichen Krankenkasse versichert und haben Anrecht auf eine minimale Grundversorgung, das heißt auf eine Erstattung der Auslagen für Arztbehandlungen, Medikamente oder Krankenhausaufenthalte gemäß dem geltenden Sozialversicherungssatz.

Beachten Sie:

Ehemalige Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die in Deutschland gearbeitet haben, sind nicht mehr bei der Krankenversicherung in Deutschland versichert und erhalten auch keine diesbezüglichen Leistungen mehr. Allerdings hat der Europäische Gerichtshof (EuGH; C-385/99) am 13. Mai 2003 entschieden, dass die ambulante Behandlung jeder EU-Bürgerin und jedem EU-Bürger in jedem EU-Mitgliedsland offensteht und dass jede nationale Krankenversicherung verpflichtet ist, der Bürgerin oder dem Bürger die entstandenen Kosten bis zur Höhe des Betrages, den sie in ihrem eigenen Land hätte zahlen müssen, zu erstatten. Es wird jedoch empfohlen, sich im Vorfeld bei der französischen Krankenkasse zu erkundigen.

Unabhängig vom Status (Bezug von Arbeitslosengeld oder nicht) sind Arbeitssuchende in Frankreich in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Die Zeiten der Arbeitslosigkeit werden zur Berechnung der anerkannten Trimester für die Rentenversicherung berücksichtigt. Das Ausmaß der Anerkennung hängt vom Leistungsbezug oder Nicht-Leistungsbezug des Arbeitssuchenden ab. In die Zusatzrentenversicherung („Régime de retraite complémentaire“) wird nur für Arbeitslosengeldbeziehende einbezahlt.

Zusätzliche Informationen über die Sozialversicherung bei Arbeitslosigkeit finden Sie hier.

Zuletzt geändert am 30.06.2021

Sozialversicherung

Mehr Informationen über die verschiedenen sozialversicherungsrechtlichen Bereiche wie Krankenversicherung, Arbeitslosigkeit, Familienleistungen erhalten Sie in den entsprechenden Rubriken: Sozialversicherung, Krankheit/Pflege, Arbeitslosigkeit.

Zuletzt geändert am 04.02.2021

Sozialversicherung

In der Rubrik Sozialversicherung finden Sie alle Informationen zu Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Erwerbsunfähigkeit, Rente, Familienleistungen, etc., da all diese Bereiche zur Sozialversicherung „gehören“.

Zuletzt geändert am 07.07.2021