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Corona-Bestimmungen im Alltag

Das Bundesamt für Gesundheit BAG bietet auf seiner Internetseite eine Übersicht, welche Regeln und Verbote zurzeit national gelten. Das heißt, in der ganzen Schweiz gelten mindestens diese Maßnahmen. In den Kantonen kann es strengere Maßnahmen geben.
 

Überblick über die auf nationaler Ebene geltenden Maßnahmen (nicht abschließend):

Zertifikatspflicht

Ab Montag, 13. September 2021, gilt im Innern von Restaurants, von Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie an Veranstaltungen in Innenräumen eine Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren. Das Zertifikat darf auch von Arbeitgebern im Rahmen von Schutzmassnahmen genutzt werden. Die Massnahme ist bis am 24. Januar 2022 befristet. Detaillierte Informationen zum COVID-Zertifikat finden Sie in der Medienmitteilung des Bundesrates sowie auf den Seiten des Bundesamts für Gesundheit BAG.

Arbeit

Homeoffice-Pflicht: Homeoffice ist in allen Bereichen Pflicht, in denen es ohne unverhältnismäßigen Aufwand möglich ist zu Hause zu arbeiten. Unternehmen können die Homeoffice-Pflicht für ihre Mitarbeitenden aufheben, wenn sie ein Testkonzept eingeführt haben. Mehr dazu auf der Webseite Testen.

Maskenpflicht in Innenräumen: Wenn mehrere Personen im selben Raum arbeiten oder zusammen in einem Fahrzeug sind, müssen alle eine Maske tragen. Diese Regel gilt auch bei großem Abstand wie z.B. in einem Großraumbüro. Genauere Informationen finden Sie auf der Seite Masken.

Schutz am Arbeitsplatz: Informationen finden Sie auf der Seite Schutzkonzepte und auf der Seite Besonders gefährdete Personen.

Private Treffen und Feste

Bei Veranstaltungen im Freundes- und Familienkreis (z.B. Treffen und Feste) ist die erlaubte Anzahl Personen eingeschränkt. Bei dieser Anzahl werden Kinder mitgezählt.

Regel drinnen: Erlaubt sind maximal 30 Personen.
Regel draußen: Erlaubt sind maximal 50 Personen.

Veranstaltungen

Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind verboten. Dies betrifft zum Beispiel Vereinsaktivitäten oder Museumsführungen, aber auch Veranstaltungen im Familien- oder Freundeskreis, die in einer öffentlich zugänglichen Einrichtung stattfinden, z.B. im Saal eines Restaurants. Für einzelne Veranstaltungen, insbesondere religiöse und politische, gelten besondere Regeln.

Für Veranstaltungen mit Publikum gilt:

  • Drinnen max. 100 Besucherinnen und Besucher
  • Draußen max. 300 Besucherinnen und Besucher.

Für alle Veranstaltungen muss ein Schutzkonzept umgesetzt werden. Genaue Informationen finden Sie auf der Seite Schutzkonzepte.

Masken

An vielen öffentlichen Orten gilt Maskenpflicht. Beispielsweise in Geschäften, in Restaurants, im öffentlichen Verkehr und in belebten Fußgängerbereichen. Genaue Informationen finden Sie auf der Seite Masken. Als Faustregel gilt: Tragen Sie immer eine Maske, wenn Sie nicht zu Hause sind und den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend einhalten können.

Schutzmaßnahmen auf kantonaler Ebene

Seit Juni 2020 gilt die besondere Lage gemäß Epidemiengesetz. Die Kantone treffen zusätzliche Maßnahmen, wenn die Fallzahlen auf ihrem Gebiet steigen, ein Anstieg der Fallzahlen droht oder weitere Indikatoren auf eine problematische Entwicklung hindeuten (z.B. Reproduktionswert, Kapazitäten im Contact Tracing und in der Gesundheitsversorgung). Die Maßnahmen können sich deshalb von Kanton zu Kanton unterscheiden.

Informieren Sie sich beim entsprechenden Kanton, welche kantonalen Maßnahmen gelten! Wo die kantonalen Maßnahmen strenger sind als die nationalen, gilt es diese zu beachten. Die Links zu den Informationsangeboten der Kantone finden Sie auf der Webseite www.ch.ch.

Weitere Informationen

Zuletzt geändert am 13.09.2021

Krankenversicherung in der Schweiz

Grundsatz: Versicherungspflicht

Grundsätzlich sind alle in der Schweiz wohnhaften oder erwerbstätigen Personen krankenversicherungspflichtig. Jedes Familienmitglied muss einzeln versichert sein. Eltern müssen Kinder innert dreier Monate nach der Geburt versichern lassen. Unter den am Wohnort tätigen Versicherern besteht Wahlfreiheit.

Versicherungspflichtig sind namentlich auch ausländische Arbeitskräfte, die unselbständig erwerbstätig sind und deren Aufenthaltsbewilligung weniger als drei Monate gültig ist, sofern sie für Behandlungen in der Schweiz nicht über einen gleichwertigen Versicherungsschutz verfügen (vgl. unten: Optionsrecht). Das gilt auch für Personen, die während längstens drei Monaten in der Schweiz erwerbstätig sind und nach dem Freizügigkeitsabkommen oder dem EFTA-Übereinkommen hierfür keine Aufenthaltsbewilligung benötigen.

In der Schweiz muss sich jeder selbst um seinen Versicherungsschutz kümmern, um dem gesetzlichen Obligatorium nachzukommen. Anders als in anderen Ländern bezahlt der Arbeitgeber in der Schweiz auch keinen Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung. Wenn man in der Schweiz seinen Wohnsitz hat, ist man verpflichtet die Grundversicherung durch einen gesetzlichen KVG-Tarif abzudecken. Darüber hinaus kann man private Zusatzversicherungen (nach VVG) abschließen. Die Anbieter der gesetzlichen (KVG) und privaten (VVG) Krankenversicherungstarife sind privatwirtschaftliche Krankenversicherungsunternehmen, die bestimmte gesetzliche Voraussetzungen erfüllen müssen.

Beachten Sie:

Der Abschluss einer rein privaten Versicherung (Grenzgängern werden teilweise spezielle VVG-Tarife angeboten) bedingt eine vorgängige Befreiung von der gesetzlichen Versicherungspflicht (vgl. unten: Optionsrecht) und kann dazu führen, dass ein in Deutschland wohnhafter Grenzgänger zu einem späteren Zeitpunkt, wenn er beispielsweise im Rentenalter dem deutschen Sozialversicherungsrecht untersteht, nicht mehr in die deutsche gesetzliche Krankenversicherung zurück wechseln kann. Man sollte sich also unbedingt vorher bei seiner (gesetzlichen) Krankenkasse erkundigen, ob und unter welchen Bedingungen eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung möglich ist. Informationen zu dieser Problematik finden Sie unter Krankheit/Pflege in Deutschland.

Bei rechtzeitigem Beitritt beginnt die Versicherung im Zeitpunkt der Geburt oder der Wohnsitznahme, bei Personen ohne Wohnsitz in der Schweiz mit der Einreise oder der Aufnahme der Erwerbstätigkeit. Die Versicherung endet, wenn die versicherte Person der Versicherungspflicht nicht mehr untersteht (Beispiele: gemeldeter Wegzug aus der Schweiz, Ausreise, Aufgabe der Erwerbstätigkeit, Tod der Versicherten).
Es gibt eine Reihe von Ausnahmen von der Versicherungspflicht. Zuständig für die Vornahme von Befreiungen von der Versicherungspflicht sind die von den Kantonen bestimmten Stellen.

Zuletzt geändert am 30.06.2021