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Betreuung des Arbeitslosen

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Suivi du demandeur d’emploi

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Die Arbeitslosigkeit in Deutschland

Die Arbeitslosenversicherung wird in Deutschland durch das Dritte Sozialgesetzbuch (auch SGB III genannt) vom 24.03.1997 geregelt. Die zuständige Behörde ist die Bundesagentur für Arbeit, welche in Nürnberg ihren Sitz hat und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstellt ist.

Zuletzt geändert am 18.12.2015

Die Arbeitslosigkeit in Frankreich

Die französische Arbeitslosenversicherung, welche alle unfreiwillig arbeitslos gewordenen Angestellten entschädigt, basiert auf einer Vereinbarung, die zwischen den Sozialpartnern geschlossen wird. Diese Vereinbarung wird regelmäßig im gesetzlichen Rahmen neu verhandelt (in der Regel alle zwei bis drei Jahre) und kann erst in Kraft treten, wenn es von den politischen Entscheidungsträgern bewilligt wurde.

Die UNEDIC (Union nationale interprofessionnelle pour l'emploi dans l'industrie et le commerce, nationale berufsübergreifende Union für die Beschäftigung in Industrie und Handel), welche von den Sozialpartnern getragen wird, verwaltet die Arbeitslosenversicherung und bestimmt die genauen Modalitäten der Entschädigung. Pôle emploi (französische Arbeitsagentur) ist für die Anmeldung, die Betreuung sowie die Vermittlung von Arbeitslosen sowie die Bearbeitung von Anträgen auf Arbeitslosengeld sowie dessen Auszahlung zuständig.

Die Sozialpartner haben die neue Vereinbarung zur Arbeitslosenversicherung sowie die dazugehörigen Texte am 14. Mai 2014 unterschrieben. Sie ist am 1. Juli 2014 bzw. (für einige Bestimmungen) am 1. Oktober 2014  in Kraft getreten.

Zuletzt geändert am 10.03.2016

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz

Die Arbeitslosenversicherung (ALV) sorgt für ein angemessenes Ersatzeinkommen und bemüht sich um eine rasche Wiedereingliederung von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt. Ebenso kann sie in bestimmten Situationen den Unternehmen helfen, schwierige Zeiten zu überbrücken und so Stellen zu erhalten.

Die Arbeitslosenentschädigung (ALE) will den versicherten Personen einen angemessenen Ersatz für erlittenen Erwerbsausfall bieten. Die Entschädigung wird direkt von der zuständigen Arbeitslosenkasse an die Betroffenen ausbezahlt. Personen mit einer unselbstständigen Tätigkeit (Angestellte) sind in der Regel ALV-beitragspflichtig und somit auch gegen Arbeitslosigkeit versichert. Der Arbeitgebende zieht den Beitrag des Arbeitnehmenden direkt vom Lohn ab und entrichtet ihn der AHV-Ausgleichskasse.

Rechtliche Grundlage ist das Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG).

Zuletzt geändert am 18.12.2015